Die 11- bis 15-geschossigen Wohnkomplexe der Berliner Architekten Hans Christian Müller und Georg Heinrichs stehen zum Wilhelmsruher Damm hin wie vermittelnd zwischen der gegenüberliegenden Längsbebauung von Gagès und der östlich abschließenden Querbebauung von Gisel: Lange, zum Wilhelmsruher Damm quergestellte Hauszeilen werden durch dieselben parallel verlaufenden Trakte miteinander verbunden. Die von ihnen gebildeten großen u-förmigen Höfe öffnen sich zum Wassergraben und bieten Raum für Kinderspielplätze und Grünflächen mit Spazierwegen. Jede Wohnung sollte ein Hinauswohnen zur Straße, zum Verkehr, zur Öffentlichkeit und zur anderen Seite hin zum Grünen, zum Spielen, zum Spazierengehen ermöglichen. Jede Wohnung sollte dem Bewohner die Möglichkeit geben, sich gegenüber den anderen abzuschließen.
An den Bauten fallen die seitlich angesetzten Treppen- und Fahrstuhltürme sowie zahlreiche Atelierwohnungen berherbergende Dachaufbauten auf. Mit einer intensiven farbigen Gestaltung der Fassaden wollte man wie bei anderen am Wilhelmsruher Damm und am Einkaufszentrum gelegenen Häusern die Anziehungskraft des Zentrumsbereichs optisch unterstreichen und verstärken. Die Hausgruppen von Müller und Heinrichs wurden durch gelb gehaltene Trakte plakativ gegliedert und durch rote und blaue Dachaufbauten pointiert.
Georg Heinrichs ist ein deutscher Architekt und Stadtplaner. Seine wichtigsten Werke entstanden in den 1960er und 1970er Jahren in West Berlin. Heinrichs arbeitete früher in einer Architektengemeinschaft mit Hans Christian Müller. Dieser hatte von 1967 bis 1982 im damaligen West Berlin das Amt des Senatsbaudirektors inne. In diesem Amt initiierte er auch die Internationale Bauausstellung Berlin im Jahre 1984. 1962 wurde er zusammen mit Heinrichs und Werner Düttmann vom Senat mit der Gesamtkonzeption des Märkischen Viertels beauftragt.
Die Wohnanlage 911 liegt im Herzen des Märkischen Viertels vis-à-vis vom Märkischen Zentrum. Sie wird vom Wilhelmsruher Damm, dem Senftenberger Ring und der Treuenbrietzener Straße eingefasst. Im hinteren Teil begrenzt sie der Packereigraben. Von hier aus erreichen Sie fußläufig schnell die vielen Einkaufs- und Dienstleistungsangebote des Märkischen Zentrums, das Schwimmbad und andere Freizeitaktivitäten. Am Wilhelmsruher Damm 124 ist die Nachbarschaftsetage der GESOBAU gelegen. Hier finden Sie vielfältige Beratungs- und Kursangebote, ein Nachbarschaftscafé, Hausaufgabenhilfe und vieles mehr.

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GESOBAU AG
Wilhelmsruher Damm 142
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Wilhelmsruher Damm 114-126 (ger.) / Senftenberger Ring 02-16 (ger.) / Treuenbrietzener Straße 01-07 (ung.)