Das Märkische Viertel

Wo heute das Märkische Viertel steht, erstreckte sich bis weit in die 50er Jahre hinein ein wild besiedeltes Laubenpieper-Gelände. Die Hütten und Häuser wurden meist ganzjährig bewohnt. Befestigte Straßen, Kanalisation und Elektrizität waren für eine Vielzahl der Bewohner unerreichbarer Luxus.

Im Jahr 1962 beauftragte der Berliner Senat die Architekten Hans Christian Müller, Georg Heinrichs und Werner Düttmann mit einer städtebaulichen Gesamtkonzeption für das Gebiet. Im Dezember 1962 berief der Berliner Senat die GESOBAU zum Sanierungsträger für das Planungsgebiet „Märkisches Viertel“.

In nur fünf Jahren Bauzeit sollte hier für gut 0,5 Mrd. DM ein moderner Stadtteil mit fast 13.000 Wohnungen für rund 38.000 Bewohner gebaut werden. Der Grundstein für eines der ambitioniertesten Wohnungsbauprojekte in ganz Deutschland wurde am 1. Juli 1963 gelegt.

1974 wurden am Senftenberger Ring die letzten 81 Wohnungen an die Bewohner übergeben. Insgesamt hat die GESOBAU 15.043 Wohnungen errichtet, die Entwürfe dafür lieferten 35 in- und ausländische, heutzutage teils weltberühmte Architekten.

Die große Identifikation der hier Wohnenden mit ihrem Kiez war ein Grund dafür, dass sich das Bezirksamt im Jahre 1999 entschloss, das Märkische Viertel zum 10. Ortsteil Reinickendorfs zu erklären.

Ein toller Platz für alle: das Märkische Viertel. In der beliebten Wohngegend mit guter Infrastruktur haben heute rund 40.000 große und kleine Menschen ihr Zuhause. Hier gibt es ein intaktes Wohnumfeld mit prima Einkaufsmöglichkeiten, freundlichen Nachbarn und viel, viel Grün. Märkisches Viertel – in Berlin ganz oben!

Das Märkische Viertel besitzt alles, was städtisches Leben ausmacht. Vor allem aber ist es die Vielfalt seiner Bewohner, die den besonderen Charakter des MV bestimmt. Machen Sie sich doch selber mal ein Bild vom Märkischen Viertel
www.mein-maerkisches-viertel.de.

Ansicht Märkisches Viertel

Mehr Informationen

E-Mail: neues-mv@gesobau.de
Telefon: (030) 4073-1111

GESOBAU AG
Wilhelmsruher Damm 142
13439 Berlin

Kurz und knapp

  • bis 50er Jahre wild besiedeltes Laubenpieper-Gelände
  • 1962: städtebauliche Gesamtkonzeption
  • 1962: Senat berief GESOBAU zum Sanierungsträger
  • derzeit Zuhause für rund 40.000 große und kleine Menschen